Die Entscheidung steht fest: Counter-Strike wird nicht indiziert!!!
Die BPjS erklärte, dass es keine Identifikationsmöglichkeit für den Spieler gebe, da das Spiel nur im Mehrspieler-Modus spielbar sei. Die Struktur der Counter-Strike Community war ausschlaggebend für die Entscheidung gegen eine Indizierung. Dazu zählt die BPjS als wichtigen Bestandteil auch die Existenz von LAN-Partys!
In der Begründung der BPjS wurde festgestellt, dass sowohl Elemente vorliegen, die für eine Indizierung sprechen, als auch etliche dagegen. Die strategische Vorgehensweise, die Spielergemeinschaft und die Kommunikation sind in den Augen der BPjS wichtige Merkmale die gegen eine Indizierung sprechen.
Die Vorsitzende der BPjS, Frau Monnsen-Engberding, erklärte, dass sie zwar unsicher war, aber bereits im Vorfeld des heutigen Tages persönlich bereits gegen eine Indizierung tendierte. Sie erklärte, dass gerade die Ausführungen der von der PC-Action WWCL gewählten Vertreter der Counter-Strike Szene von Raal und Moquai klar herausgestellt hätten, dass der Sport im Vordergrund stehe.
Laut einer BPjS Beraterin hat eine Entscheidung noch nie solange gedauert. Die eigentlich für 12:30 Uhr angesetzte Pressekonferenz hat erst gegen 14:50 Uhr begonnen. Auch die Vorsitzende berichtete von einer langen Diskussion, die vor allem wegen dem Medienrummel erschwert wurde. Frau Monssen-Engberding äußerte sich erfreut über die Entscheidung gegen eine Indizierung.
Damit hat die "Rettet-CS" Aktion unverhofft doch noch zum bahnbrechenenden Erfolg geführt. |